JAW - TOA 3 songtext (lyrics)

[JAW - TOA 3 songtext lyrics]

Der Bus rollt über die
Idylle gesäumten Landstraßen
Zurück in einen längst vergangene Zeit
Durch die Dörfer
In denen wir nächtelang auf der Bank saßen
Für wenig gewappnet und für alles bereit
Dörfer voller Menschen
Die Galaxien für den Kosmos halten
Wo Exoten noch Exoten sind
Wo sie sich emsig den
Täglichen Trott gestalten
Und die Resignierten ins Dampfbad
Der Drogen springen
Wälder in denen der Sauerstoff
Noch die Lungen füllt
Wo sich die Füchse und Hasen
Noch "Gute Nacht" sagen
Ich bin der einzige Zeuge
In diesem stummen Film
Den man vergeblich suchen kann
Auf den Stadtkarten
Und das Ortsschild meiner Heimat
Passiert mein Fenster
Erhaben tritt die Kirche ins Bild
Und ich weiß, hier wird sich nie was ändern
Ein Platz, der nie den Durst nach
Der Wirklichkeit stillt
Und ich steige am Rathaus aus
Meine Füße auf gepflastertem Boden
Es sieht immer noch wie damals aus
Und ich kenne jeden Schleichweg haargenau
Und vor der Fabrik auf
Dem Parkplatz warte ich
Hinter der Karosserie eines schwarzen Wagens
Und ich weiß, gleich ist deine Schicht vorbei
Doch an diesem einen Abend kehrst
Du nicht mehr heim, ah

Wie ich sehe
Hat es das Leben mit dir gut gemeint
Du hast 'ne Frau gefunden
Und ein illustres Heim
Ich gesteh', ich hab' im Netz recherchiert
Ein kleiner Niklas hat euer Nest komplettiert
Paul, mein Freund, es hat sich ausgeträumt
Du wirst erleben
Wie ein Traum sich dem Trauma beugt
Wer sich gibt wie ein König
Hat ein'n Thron verdient
Und ich hab' dafür gesorgt
Dass dein Sohn das sieht

Mein Schlagring trifft sein Gesicht
Seine Augen verdreh'n sich
Und ich werde Zeuge eines
Anblicks der Ohnmacht
Den man nicht mehr vergisst
Ich geh' langsam in die Knie
Und schulter' die Beute
Mit kontrollierten Schritten trage ich
Ihn Meter um Meter
Wie eine Opfergabe in Richtung Rathausplatz
Die Last wird schwerer und schwerer
Mit konsternierten Blicken schau'n mir
Die Passanten nach
Ich nicke in kurzer Geste mein'n Komplizen zu
Das Schafott steht
Als wäre es schon immer da gewesen
Ich trete an das Gerüst heran, hieve ihn hoch
Die Show kann beginnen für das
Ende im Garten Eden

Ich darf Sie Willkommen heißen
Zum Schauspiel der Extraklasse
In der Hauptrolle: Unser kleiner Klettermaxe
Unser Paul wollte hoch hinaus und ich
Hab' ihm einen Thron gebaut
Seine Familie wird ihn
Wohl schmerzlich vermissen
Doch auf manchen Luxus muss
Auch ein Herrscher verzichten
Und er erkundet jetzt ein Königreich
Von dem man sagt
Dass es der Ort der Erlösung sei
Und mit sanfter
Bedachter Sorgfalt leg' ich ihm den
Strick um den Hals und seine Ohnmacht, sie
Weicht dem Wortschwall
Den man erbricht vor dem Fall
Und ich trete den Schemel ins Leere
Sehe wie der Körper in Ekstase tanzt
Und einem Kampf unterliegt, den
Ein jeder verliert, wenn das Ende dich bannt

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